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Team

Christine Léa Meier - Sopran

Christine Léa Meier ist unsere deutsch-französiche Sopranistin. Sie singt Pamina und auch die Papagena. Außerdem spielt sie noch eine weitere Rolle, aber die wird an dieser Stelle nicht verraten..

Mit dem Singen hat Christine schon sehr früh angefangen. Da sie immer so schön geübt hat, hat sie dann auch schon als Jugendliche gleich einen Preis gewonnen. Und zwar beim Musikwettbewerb “Jugend Musiziert” einen
a Lea 1 bearbeitetersten Preis im Bundeswettbewerb. Dannach hat sie dann Gesang studiert. In Deutschland gibt es knapp 30 eigene Musikhochschulen, an denen man Gesang, ein Orchester- instrument, Klavier, an manchen sogar auch Tanz oder Schauspiel studieren kann. Zudem werden an den Musikhochschulen auch die Musiklehrerinnen und Musiklehrer ausgebildet. Fragt doch einmal euren Musiklehrer oder eure Musiklehrerin, ob er/sie auch an einer Musikhochschule studiert hat!

Christine hat schon an den Theatern in Remscheid und Solingen gesungen. Außerdem singt sie auch gerne Konzerte in Kirchen und hat hier schon große (also lange) und schöne Stücke von Bach, Mozart, Händel, Haydn und vielen anderen tollen Komponisten gesungen.

Helena Günther - Sopran 

Helena Günther ist unsere zweite Pamina; das heißt eigentlich ist sie auch unsere erste Pamina, denn eine Reihenfolge gibt es bei uns nicht. Helena hat in Mannheim an der Musikhochschule studiert, lea Helena bearbeitetbt aber schon einige Jahre in Köln. Ihre Gesanglehrerin an der Musikhochschule hieß übrigens Frau Anna Maria Dur. Das ist recht lustig, weil Dur ja auch ein musikalischer Begriff ist, den ihr wahrscheinlich kennt. Es gibt übrigens auch einen bedeutenden Sänger, der Moll heißt, und der auch an einer Musikhochschule unterrichtet hat. Aber das nur am Rande.

Helena hat schon in vielen Opern an Stadttheatern und auf Festivals gesungen. Sie hat auch schon tolle Rollen oder wie es in der Oper heißt “Partien” gesungen. Unter anderem die Zerlina aus Don Giovanni von Mozart und die Gretel aus Hänsel und Gretel von Humperdinck. Und sie singt ebenso wie Christine auch sehr gerne Kirchenkonzerte. Zur Zeit ist sie an der Düsseldorfer Oper fest angestellt, sie ist dort engagiert.

Arno Bovensmann- Tenor 

Arno singt bei uns den Tamino und den Monostatos. Er hat eine Tenorstimme. Das ist die höchste Männerstimme. Tenöre singen oft den Liebhaber una Arno Duss 3 bearbeitetd haben schöne Duette, meistens mit der Sopranistin. Das finden die Baritöne und Bässe (die tieferen Männer- stimmen) allerdings nicht so toll. Dafür dürfen die tieferen Stimmen dann den Gärtner spielen oder den Mörder oder beides.

Arno hat natürlich auch Gesang studiert und zwar in Essen. Noch während seines Studiums hat er Rollen an kleineren Opernhäusern übernommen. Arno komponiert zudem auch eigene Lieder. Und er ist schon ein paar mal im Fernsehen als Sänger zu sehen gewesen. Das kommt als Opernsänger eigentlich nicht so häufig vor und ist etwas besonderes. Auch Arno singt gerne Oratorien und war zudem auch schon auf vielen Festivals, wie dem Lincoln Center Festival in New York, der Ruhrtrienale und den Ruhrfestspielen in Recklinghausen zu hören.

Antonio Rivera - Tenor

Unser anderer Tenor heißt Antonio Rivera und stammt aus Mexico City. Antonio hat in Mexico studiert und dort auch schon bereits viel gesungen, bevor er dann nach Deutschland kam. Es gibt übrigens noch einen anderen berühmten mexikanischen Tenor, der heißt Placido Domingo. Domina Antonio-Rivera rotes Foto Ausschnittgo wurde unter anderem berühmt, weil er mit zwei weiteren Tenören mehrere Konzerte unter dem Namen “Die drei Tenöre” gegeben hat. Antonio ist noch auf der Suche nach zwei anderen Tenören, mit denen er etwas ähnliches machen könnte. Aber in der Zwischenzeit hat er schon an einigen deutschen Opernhäusern gesungen. Er war z. B. am Theater in Münster zu hören, am Theater Detmold, an der Kammeroper Köln und an der Kammeroper Frankfurt. Zudem hat er auch im Konzerthaus in Berlin gesungen, allerdings keine Oper, sondern die “Petite messe solennelle” von Gioachino Antonio Rossini. Ja genau, dieser Komponist heißt mit zweiten Vornamen auch Antonio! Das weiß aber kaum jemand...   

Antonio liebt insbesondere auch die italienische Musik. Manche Zeitungen haben geschrieben, dass er einen “italienischen Schmelz” in seiner Stimme habe. Das soll heißen, dass er eine besonders schöne, warme und weiche Stimme hat.

Italien ist für die Oper so wichtig, da hier im 17. Jahrhundert die ersten Opernstücke überhaupt geschrieben und aufgeführt wurden. Das ist jetzt schon über 400 Jahre her! Und seitdem gab es in Itallien auch ganz viele tolle Opernkomponisten, z. B. Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Giuseppe Verdi oder Gioachino Antonio Rossini (ja genau der!).

Stefan Mosemann - Bariton

Stefan Mosemann ist unser Papageno. Stefan hat in Rostock und in Köln Gesang studiert. Bevor er Gesang studiert hat, hat er allerdings etwas ganz anderes gemacht, und zwar hat er Soziologie studiert. Was das ist, ist etwas komplizierter zu erklären, fragt ihn am besten selbst einmal, wenn ihr ihn trefft. Oder ihr fragt euren Lehrer, der euch in Gesellschaftslehre bzw. Sozialwissenschaften ua Stefan Park 1 bearbeitet 4nterrichtet.

Schon während seines Gesangstudiums hat Stefan dann seine erste große Oper gesungen, die hieß der “Freischütz” und ist von Carl Maria von Weber geschrieben worden. Die Aufführung fand in Brasilien in einem großen Opernhaus statt. Auch in Brasilien gibt es also Opernhäuser. Aber die meisten Opernhäuser auf der Welt gibt es in Deutschland.

Stefan singt natürlich auch gerne Konzerte in Kirchen und Liederabende. Zudem unterricht er auch selber Gesang an einer Musikschule und bringt so anderen das Singen bei, die damit anfangen wollen. Das machen auch die anderen Sänger aus unserem Team. Also wenn ihr selber einmal mit Gesangunterricht anfangen wollt, dann könnt ihr uns gerne fragen. Vielleicht können wir euch auch einen Tipp geben, wo es in eurer Nähe einen guten Lehrer oder eine gute Lehrerin gibt.

Kalli Zmugg - Schauspieler

a Kalli 16Kalli Zmugg ist kein Sänger. Er ist Schauspieler und hat für uns den Sarastro gesprochen, den ihr während der Aufführung hört. Auch wenn Kalli kein Sänger ist, so hat er dennoch Kunst studiert und zwar Schauspiel an der Theater- akademie in Köln. Während seines Schauspielstudiums hatte Kalli auch Gesang unterricht, aber natürlich nicht so viel wie in einem Gesang- studium. Dafür hat man an einer Schauspielschule viele andere Fächer, wie Sprecherziehung, Tanzen, Fechten, Bewegungstraining, Theatergeschichte und und und... Das wichtigste im Schauspielstudium ist aber der Schauspielunterricht selbst. So lernt man schon im Studium viele Ausschnitte aus tollen Theaterstücken von Goethe, Schiller, Lessing, Shakespeare, Tschechow, Williams und vielen anderen Schriftstellern und Autoren. Kalli spielt immer wieder auch in seinem Berufsalltag solche Stücke auf Theaterbühnen. Er ist aber auch als Sprecher in Hörspielen tätig und als Schauspieler in Filmen wie z.B. dem Film “Schiri im Abseits”.

Franziska Smolarek - Bühnen- und Kostümbildnerin

Es gibt natürlich nicht nur Mitwirkende auf der Bühne, sondern auch welche, die vorgearbeitet haben und beispielsweise das Bühnenbild hergestellt haben. Das hat bei uns Franziska Smolarek getan. Franziska hat dafür Bühnen- und Kostümbild studiert. Da sie das in England getan hat, nennt sich ia Franziska Smolarek bearbeitethr Studium “Performance Design”. Für ihre Arbeit nützt es Franziska, dass sie sehr gut malen kann. Bei uns war das doppelt wichtig, denn das Bühnen bild ist bei uns eine einzige Ma- lerei (ihr seht einen Aus- schnitt im Hintergrund des Bildes von Franziska). Das ist nicht immer so, denn manche Bühnenbilder bestehen auch aus irgendwelchen Stoff-, Holz- oder Metallgerüsten. Franziska muss als Bühnenbildnerin zuerst immer ein sogenanntes Bühnenkonzept erstellen. Sie bespricht mit allen anderen an der Produktion Beteiligten dieses Konzept und einigt sich mit ihnen wie Licht, Kostüme und Requisiten einzusetzen sind, damit das Stück gut dargestellt und verstanden werden kann. Als Bühnenbildnerin muss man also sehr vielseitig sein. Daher hat Franziska auch in allen möglichen Bereichen gearbeitet, wie als Bühnen- und Kostümbildnern, Bühnenmalerin, Pyrotechnikern, Requisiteurin oder Puppenmacherin. Und sieh hat dafür Praktika bei den unterschiedlichsten Firmen gemacht. Denn als Bühnenbildnerin muss man auch handwerklich sehr geschickt sein. Franziska arbeitet seitdem insbesondere freiberuflich und hat für die Badische Landesbühne, das Theater Bonn und andere Theater Bühnen- und Kostümbilder entworfen.

Uta Heiseke - Bühnen- und Kostümbildnerin

Dann braucht man auch noch Kostüme, und die hat bei uns unsere Kostümbildnerin Uta Heiseke entworfen und hergestellt. a Uta Heiseke 1 bearbeitetAls Kostümbildnerin muss man nicht unbedingt selber schneidern und nähen können. An größeren Theatern oder Opernhäusern, wie bspw. der Oper Bonn, wo Uta oft arbeitet, gibt es eigene Schnei- dereien. Wenn Uta dort eine Produktion betreut, dann muss sie zuerst ein Konzept entwerfen, auf das sie sich mit dem Regisseur und dem Bühnenbildner einigt. Dann macht sie Entwürfe, also meistens Zeichnungen oder sogar kleine Modelle, die dann von der Schneiderei hergestellt werden. Während die Schneiderei arbeitet, ist Uta auch immer wieder da und kontrolliert, ob alles so wird, wie sie sich das gedacht hat. Uta kann aber auch selber nähen und hat für uns tatsächlich alle Kostüme selber gemacht. Außer die Gummistiefel (und einige andere Teile des Kostümbilds), die hat sie einfach eingekauft. Aber auch das gehört zum Beruf der Kostümbildnerin, sie muss einkaufen gehen. Also wenn ihr gerne einkauft, dann solltet ihr einmal überlegen, ob Kostümbildnerin nicht vielleicht der richtige Beruf für euch ist! 

Alice van Dytsch - Regisseurin

Unsere Regisseurin heißt Alice van Dytsch. Sie hat sich die Regie für “Die kleine Zauberflöte” zusammen mit Stefan Mosemann überlegt und konzipiert. Eine Regie ist sowohl für Schauspielstücke als auch für Opernstücke sehr wichtig. Denn wenn die Darsteller zur ersten Probe kommen, können sie zwar meistens a Alice bearbeitetihren Text, aber da sie alle alleine geübt haben, müssen sie sich noch einigen, wie das ganze jetzt gespielt werden soll. Dies überlegt sich zunächst immer das Regieteam und übt dies an- schließend dann gemeinsam mit den Darstellern ein. Während der Einstudierung (wie man so schön sagt) werden häufig auch noch Sachen geändert, und so dürfen auch die Darsteller ihre Wünsche mit einbringen.

Alice hat schon die Regie für sehr viele Stücke gemacht. Aktuell ist z.B. ihr Stück “Die Puszta, das Gulasch und ich” in Köln zu sehen. Alice war selber lange als Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin unterwegs und ist dann von dort - wie sie selber sagt - ins Regiefach “gerutscht”. Das ist bei Regisseurinnen auch tatsächlich ein sehr üblicher Weg und nicht ungewöhnlich. Alice liebt auch insbesondere Mozart-Opern und ihr Lieblingsstück ist daher “Don Giovanni”.

 

Kontaktdaten

Kölner Opernkiste - Musiktheater für Kinder

Telefon 0221 2043 1403

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